Verkehr umgeleitet

Internetkabel vor Kenias Küste von Anker gekappt

Web
28.02.2012 13:02
Internetnutzer in Ostafrika müssen sich in den kommenden Wochen auf Probleme einstellen, nachdem in der Nähe der kenianischen Hafenstadt Mombasa einige Glasfaserkabel von einem Schiffsanker getroffen und von diesem gekappt wurden. Die Reparaturen dürften mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Chris Wood, Chef des zuständigen Unternehmens West Indian Ocean Cable, sagte der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag, der Großteil der Internetverbindungen sei nach Südafrika umgeleitet worden. Jedoch müssten die Nutzer zwei bis drei Wochen lang mit deutlich langsamerer Internetgeschwindigkeit rechnen. So lange würden die Reparaturarbeiten dauern.

Durch die Glasfaserkabel werden seit 2009 Tausende Gigabyte pro Sekunde von Europa, Indien und Südafrika nach Ostafrika geleitet. Erst vor elf Tagen hatte ein anderes Schiff mit seinem Anker mehrere Internetkabel im Roten Meer durchtrennt.

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