Inzwischen wurde die Website von nazi-leaks.net auf die Adresse nazi-leaks.info übertragen, wo sie laut Anonymous nun "weitaus besser abgesichert" sei. Die erste Seite sei "aufgrund von Distributed-Denial-of-Service-Attacken aus der rechten Szene zusammengebrochen", teilte das Hackerkollektiv mit.
DDoS-Angriffe werden üblicherweise von Anonymous selbst eingesetzt, dabei werden Server gezielt mit Anfragen bombardiert, bis sie wegen Überlastung nur noch langsam funktionieren oder ganz zusammenbrechen.
"Operation Blitzkrieg" gegen Nazis
"Nazi-Leaks" ist nach Angaben der anonymen Betreiber Teil der "Operation Blitzkrieg", mit der Anonymous seit mehreren Monaten dazu aufruft, die Web-Auftritte rechter Organisationen anzugreifen. Beim Start Anfang des Jahres wurde unter anderem eine Liste mit angeblichen Spendern an die rechtsextreme deutsche Partei NPD veröffentlicht (siehe Infobox).
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