Ruby Rubacuori
Berlusconis „Bunga Bunga“: „Mein Leben ruiniert“
Eigentlich heißt sie Karima El Mahroug, doch weltweit wurde die damalige Bauchtänzerin unter ihrem Spitznamen „Ruby Rubacuori“ (Herzensräuberin) bekannt. Die junge Frau, damals minderjährig, geriet durch den mittlerweile verstorbenen Silvio Berlusconi in einen Strudel aus Sex- und Machtspielen, trat am Wiener Opernball auf, flüchtete ins Ausland und lebt heute zurückgezogen. Doch jetzt muss sie wieder vor Gericht.
Der „Caso Ruby“ bescherte Berlusconi 2010 ein Verfahren wegen Amtsmissbrauch und Förderung der Prostitution mit Minderjährigen. Insgesamt sollen 16 Frauen in den Fall verwickelt gewesen sein. Berlusconi wurde erstinstanzlich verurteilt, ein Höchstgericht hob das Urteil aber wieder auf und entschied auf Freispruch. 13 Jahre später wurde die aus Marokko stammende Karima im Prozess um mögliche Zeugenbestechung rund um den „Bunga Bunga“-Skandal freigesprochen. 2023 veröffentlichte sie ihre Biografie, in der sie mehrfach betonte: „Ich hätte mich prostituieren können, aber ich habe es nicht getan.“

















Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.