Haube statt Helm

Mini Roadster, die zweisitzige offene Spaßmaschine

Motor
07.11.2011 13:05
Von wegen Mini: Was vor zehn Jahren als Wiederauferstehung einer Legende begann, ist inzwischen eine Maxi-Modellpalette. Jüngster (sechster) Spross: Der Mini Roadster kommt im Frühjahr. So herrlich unvernünftig, dass nicht jeder mit einer Serienproduktion gerechnet hat, als das offene Spaßmobil auf der IAA 2009 als Studie gezeigt wurde.
(Bild: kmm)

Das hat der Roadster mit dem Mini Coupé gemeinsam. Und nicht nur das, denn konstruktiv sind die beiden im Wesentlichen identisch, das Coupé trägt sogar die Karosserieversteifungen in sich, die der Roadster braucht, um sich (mangels festem Dach) nicht durch Kurven winden zu müssen.

An der Kopfbedeckung sollst du ihn erkennen
Kein Wunder also, dass sich das Design hauptsächlich im Dach unterscheidet: Stoffhaube statt Helm. Der 3,73 Meter lange Roadster hat eine kurze Schnauze und ein noch kürzeres Heck, die mit dem kuppelförmigen Stoffdach einen klassischen Drei-Box-Aufbau bilden. Dazu kommen die typischen Marken-Insignien wie runde Scheinwerfer, geringste Überhänge und die vertikalen Heckleuchten. Ab Tempo 80 sorgt ein automatisch ausfahrender Heckspoiler für mehr Fahrstabilität. Dank des Verzichts auf die Rückbank steht ein Kofferraumvolumen von 240 Litern zur Verfügung – fast doppelt so viel wie beim Mini Cabrio. Durch Umklappen der Rückwand kann das Gepäckabteil zudem um den Stauraum hinter den beiden Sitzen erweitert werden.

Dass es beim Mini Roadster konsequent um Fahrspaß und nicht um Komfort gehen soll, zeigt schon die Dachkonstruktion. Auf einen Elektromotor wird verzichtet, für Frischluft sorgt der Fahrer manuell. Das soll so schnell und einfach gehen, dass sich ein Öffnen auch für kurze Sonnenperioden lohnt. Ansonsten bietet der über die Vorderräder angetriebene Roadster eine elektromechanische Servolenkung, eine torsionssteife Karosserie und gegen Aufpreis ein elektronisches Sperrdifferential. Ebenfalls optional ist ein Sportfahrwerk zu haben.

Nur starke Motoren für den Roadster
Für den Antrieb stehen die gleichen Motoren wie im Coupé zur Verfügung, die vier schwächsten Motoren der Mini-Palette (75 bis 112 PS) sind also nicht erhältlich. Den Einstieg bildet ein 1,6-Liter-Benziner mit 122 PS, darüber rangiert die Turboversion mit 184 PS. Wem das nicht reicht, wählt die besonders sportliche John-Cooper-Works-Variante mit 211 PS. Einziger Diesel im Angebot ist ein 2,0-Liter-Motor mit 143 PS. Mit einem Normverbrauch von 4,3 Litern ist der Selbstzünder die sparsamste Wahl. Für die Kraftübertragung sorgt jeweils ein manuelles Sechsganggetriebe, gegen Aufpreis gibt es eine Automatik mit sechs Gängen.

Die Basisausstattung ist für Mini-Verhältnisse durchaus ordentlich. Immer an Bord sind Klimaanlage, Abstandssensoren für das Heck sowie CD-Radio. Für Sicherheit sorgen sechs Airbags und Überrollbügel aus poliertem Edelstahl. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem Xenon-Schweinwerfer, adaptives Kurvenlicht, Sportsitz und eine Heckgepäckträger-Vorbereitung. Auch ein Sport-Knopf für die Mittelkonsole ist zu haben. Mit ihm kann der Fahrer die Kennlinien von Lenkung und Gaspedal anpassen. Zusätzlich gibt es jede Menge Zierrat wie Rallyestreifen und Innenraum-Accessoires, mit dem der Kunde den Roadster nach persönlichem Geschmack gestalten kann.

Preise für das bereits sechste Modell der Mini-Familie sind noch nicht bekannt. Das Coupé steht mit mindestens 20.190 Euro in der Liste.

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(Bild: kmm)



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