


Der Vollbrand eines Sägewerks im niederösterreichischen Mistelbach in der Nacht auf Donnerstag forderte 170 Florianis: Durch die enorme Hitzeentwicklung und den intensiven Funkenflug bestand akute Gefahr für das unmittelbar angrenzende Fernwärmekraftwerk.
Neun Wehren mit 36 Fahrzeugen konnten den Großbrand, der knapp vor Mitternacht ausgebrochen war, jedenfalls unter Kontrolle halten: Denn es bestand die Gefahr, dass das angrenzende Fernwärmekraftwerk ebenfalls vom Flammenmeer erfasst würde.
Koordiniertes Vorgehen verhinderte ein Ausbreiten des Brandes
Den eingesetzten Feuerwehren gelang es jedoch durch gezielte Löschmaßnahmen, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Anlage erfolgreich zu verhindern. In Vollbrand stand jedoch eine Halle, in der Holzschnitzel gelagert waren. Zusätzliche Gefahr bestand darin, dass durch die enorme Hitze die Halle unberechenbar war – sie stürzte teilweise ein. Damit war höchste Vorsicht geboten,



Drohne hilft bei der Lagebeurteilung, Einsatz dauert am Donnerstag an
Zur Unterstützung der Einsatzleitung kam auch eine Drohne zum Einsatz. Die Luftaufnahmen ermöglichten eine bessere Lagebeurteilung und unterstützten die Koordination der Löschmaßnahmen. Am Donnerstagvormittag sind die Feuerwehren derzeit weiterhin mit Sicherungsarbeiten, dem Ablöschen von Glutnestern sowie dem Ausräumen der betroffenen Hallenteile beschäftigt.
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