Mega-Tour-Auftakt!

Wow-Auftritt von Helene im roten Lederfransen-Look

Society International
11.06.2026 09:04
Porträt von krone.at
Von krone.at

Was für ein Tour-Auftakt in Dresden! Vor 35.000 Fans begeistert Helene Fischer nicht nur in einem auffälligen roten Lederfransen-Outfit, sondern auch mit einer süßen Liebeserklärung an Ehemann Thomas Seitel. Hand in Hand und mit innigen Blicken schwebt das Paar hoch über das Publikum. Der emotionale Höhepunkt: Thomas gibt seiner Helene einen zärtlichen Handkuss – und die Fans feiern den romantischen Moment.

Helene Fischer ist mit Spektakel und Bombast zurück auf der Bühne. Vor rund 35.000 Fans in Dresden wirkt es, als sei die Sängerin nie weg gewesen. Nach knapp dreijähriger Tourpause startet die Schlagerikone ihre „360°“-Stadion Tour. Den Fans in Dresden bot sie am Mittwoch ein perfekt choreografiertes Spektakel mit goldenem Haar, goldenem Mikrofon, gekleidet in Lack und Leder, umringt von unzähligen Tänzerinnen und Tänzern sowie eingebettet in zahlreiche Spezialeffekte.

Unzählige Kameras fangen ihren Auftritt ein und lassen ihn mithilfe mehrerer riesiger Bildschirme im Zentrum der mehrstöckigen Bühneninstallation zu einem multimedialen Spektakel werden.

Momente der Liebe gehen viral
Besonders für Schlagzeilen sorgt am Tag danach die Liebesshow mit ihrem Trapezpartner und Ehemann Thomas Seitel. Bevor das Paar gemeinsam durch die Arena schwebt, gibt Thomas seiner Frau einen liebevollen Handkuss. Das Publikum reagiert begeistert. Meterhoch über der Menge hält der Artist seine Helene eng umschlungen, während die beiden sichtbar jeden Augenblick genießen.

Die romantischen Szenen gingen schnell viral – unzählige Fans veröffentlichten Videos des Moments auf Social Media.

Die 41-Jährige performt im Dresdner Rudolf Harbig-Stadion ihre größten Hits aus knapp 20 Jahren Bühnenkarriere, darunter „Atemlos durch die Nacht“, „Herzbeben“ und „Null auf 100“. Laut Veranstalter sind im fast ausverkauften Stadion rund 35.000 Fans dabei.

„Ich kann nur eins sagen, ich wäre heute nicht hier nach 20 Jahren in einem Stadion und dürfte ...
„Ich kann nur eins sagen, ich wäre heute nicht hier nach 20 Jahren in einem Stadion und dürfte diese Tournee spielen, wenn ihr alle nicht da wärt“, sagt Fischer zum Publikum.(Bild: APA-Images / Action Press / Steinbrenner, Marco)

„Ich kann nur eins sagen, ich wäre heute nicht hier nach 20 Jahren in einem Stadion und dürfte diese Tournee spielen, wenn ihr alle nicht da wärt“, sagt Fischer zum Publikum. Sie findet dabei neben einer schier „atemlosen“ Show, bei der selbst die zahlreichen Kostümwechsel durch eindrucksvoll choreografierte Zwischenprogramme und Band überbrückt werden, auch Zeit für Fanmomente: Eine 21-jährige, die mit den Liedern der Schlagerikone aufgewachsen ist und um ein Foto bittet, holt Fischer auf die Bühne. Dann verliest sie emotionale Fanbotschaften.

Mehrstöckiger Bühnenaufbau im Stadion
Der Name der Tour „360°“ hält dabei, was er verspricht. Jeder Winkel des Fußballstadions wird von Helene Fischer bespielt: Über mehrere Stege läuft die Schlagerikone weit in den Zuschauerraum hinein, fliegt an Drahtseilen umher und feuert einen Hit nach dem anderen ab.

Mit einem solchen Aufbau erfüllte Fischer sich den „Wunsch, inmitten der Konzertbesucher aufzutreten, und damit allen Zuschauern so nah wie möglich zu sein“, wie ihre Konzertagentur im Vorfeld mitteilte.

Fischer schwebt an der Decke.
Fischer schwebt an der Decke.(Bild: APA-Images / Action Press / Steinbrenner, Marco)

Die Sängerin, die im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Mutter geworden war, geht bis 17. Juli auf Open-Air-Stadion-Tournee und spielt in großen Arenen – unter anderem in Frankfurt, Köln, Berlin, Stuttgart und München sowie in Wien, Zürich und Amsterdam. Sie feiert damit ihr Bühnenjubiläum: 2026 wird ihr Debütalbum „Von hier bis unendlich“ 20 Jahre alt.

Dresden war nach Angaben der Konzertveranstalter dabei zunächst nicht Teil der Tournee, wurde aufgrund hoher Nachfrage aber in den Tourplan aufgenommen. Ebenso gibt es Zusatzkonzerte in Hamburg und Hannover.

Ein bisschen Prinzessin, ein bisschen „Femme fatale“
Fischer ist für außergewöhnliche Bühneninszenierungen bekannt und hat in der Vergangenheit bereits mit dem „Cirque de Soleil“ zusammengearbeitet. Beim Tourauftakt in Dresden zeigt sich die Schlagerikone, wie man sie kennt: Ein bisschen Prinzessin, ein bisschen „Femme fatale“ – mal auf Händen getragen, mal lasziv räkelnd auf goldenem Thron. Mit viel Pathos beschwört sie die großen Gefühle. Die Fans quittieren es mit Klatschen und Gesangschören.

Fischer wird auf Händen getragen.
Fischer wird auf Händen getragen.(Bild: APA-Images / Action Press / Steinbrenner, Marco)

2005 hatte Fischer im Alter von damals 19 Jahren ihren ersten Song „Feuer am Horizont“ im Studio aufgenommen, erinnert sie sich. Das Lied gibt es ebenso zu hören wie die neue Single „Heute Nacht“. Der Song landete eine Woche nach seiner Veröffentlichung im Mai auf Platz eins. Nach 20-jähriger Karriere stand Fischer damit tatsächlich zum ersten Mal als Solo-Künstlerin an der Spitze der deutschen Charts. Ihr wohl bekanntester Hit „Atemlos durch die Nacht“ hatte es 2012 auf Platz Drei geschafft und erst Ende 2023 in einer Neuauflage zusammen mit Rapperin Shirin David Platz Eins erobert. Derzeit arbeitet Fischer nach Angaben ihres Plattenlabels an ihrem neunten Studioalbum.

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