65 Mal mussten Kärntner Feuerwehrleute in der Nacht auf Donnerstag ausrücken. Besonders in Unterkärnten stürzten Bäume auf die Straßen und Keller wurden überschwemmt. Der Regen sorgte außerdem für Stromausfälle.
„Von überschwemmten Kellern und Garagen, Bäumen die Straßen blockierten und überlasteten Kanälen war alles mit dabei“, berichtet die Freiwillige Feuerwehr Zell-Gurnitz in den frühen Morgenstunden am Donnerstag und fasst damit die Lage in Kärnten passend zusammen. Der Starkregen, der Mittwochabend vor allem in Unterkärnten vom Himmel klatschte, sorgte für Dutzende Einsätze. Wie berichtet, war Kärnten bereits am Mittwoch in der höchsten Hochwasser-Warnstufe eingestuft worden, einige Stauseen wurden vorsorglich abgesenkt. „In einigen Regionen wird durch den zu erwartenden Starkregen die kritische Marke von 100 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden überschritten. Dies löst automatisch die Warnstufe Violett (höchste Warnstufe) aus. Es besteht die Gefahr durch Überflutungen und Murenabgänge“, so David Kaufmann vom Wetterdienst Tauernwetter.
In den Bezirken St. Veit, Klagenfurt-Land sowie in Völkermarkt kam es immer wieder auch zu Stromausfällen. In Unterbergen musste etwa die Feuerwehr einen auf eine Stromleitung gefallenen Baum entfernen.
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