Nur ein halbes Jahr brauchte der Zulieferer, um den Wagen so umzubauen, dass er an der Steckdose tanken kann. An jedem Rad sitzt nun einer von vier Elektromotoren mit je 60 kW Leistung, was zusammen 240 kW oder 321 PS ergibt. Jeder Motor liefert 780 Nm Drehmoment und schiebt folglich urgewaltig an.
Auch für das Fahrverhalten bringt das Konzept eine Menge, denn dank „Torque Vectoring“ kann jedes Rad einzeln angesteuert - also beschleunigt oder gebremst - werden. Beginnt das Fahrzeug etwa zu unter- oder übersteuern, bremst oder beschleunigt die Regelelektronik selektiv die entsprechenden Räder, um das auszugleichen.
Die geballte Power treibt den 1,9 Tonnen schweren A5 in nur sieben Sekunden von Null auf 100 km/h, bei einem Höchsttempo von 130 km/h macht die Elektronik dicht, damit sich noch eine adäquate Reichweite ausgeht. Machbar wären laut Bosch problemlos 200 km/h – die Frage ist nur, wie weit man dann kommt. Die Lithium-Ionen-Akkus fassen 45 kWh bei 380 Volt, genaue Angaben zur Reichweite scheint Bosch aber nicht gemacht zu haben.
Eine Serienfertigung ist nicht geplant – Bosch will nicht „in Konkurrenz zu einem bedeutenden Kunden“ treten...
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