Sarah Gordon, eine Mitarbeiterin des Virenspezialisten Symantec hat sich in der Szene der Virenschreiber umgeschaut und versucht ein Psychogram der Täter zu erstellen.
In mehreren Jahren hat die Viren-Forscherin über 100 Viren-Autoren befragt. Dabei zeigte sich, dass sie keineswegs reine „Nerds“, also Computer-Idioten sind. Der typische Viren-Autor lebt in einer festen Beziehung und hat auch sonst ein intaktes Sozialleben.
Offensichtlich haben die Viren-Autoren auch keine finanziellen Interessen. Vielmehr wollen sie als eine Art "technische Machbarkeitsstudie" zeigen, welche Lücken es in Browsern und Betriebssystemen gibt. Nur ein verschwindend kleiner Teil will mit Viren reich werden oder hat andere kriminelle Interessen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.