Blutiger Ernst

Mann wegen Spiele-Schwert erstochen

Web
31.03.2005 15:55
Aus einem Videospiel wurde in China blutiger Ernst: Ein Online-Gamer aus Shanghai hat einen anderen Mitspieler erstochen, weil dieser sein virtuelles Schwert in dem Rollenspiel „Legend of Mira 3“ gestohlen und verkauft hatte.

Der 41-jährige  Qiu Chengwei stach mehrfach mit einem Messer auf sein Opfer ein, weil dieser sein virtuelles Schwert in dem Rollenspiel einfach verkauft hatte, obwohl Qoiu es ihm nur geborgt hatte. Der „Drachen Säbel“ wurde für 7.200 Yuan – rund 800 Euro online verkauft. Als der Bestohlene zur Polizei ging, sagte man ihm, für den Diebstahl virtueller Gegenstände gebe es keine Gesetze. Schließlich verlor der fanatische Spieler die Nerven und suchte sein Opfer auf. Ähnlich wie in einem Computerspiel zückte der Mann ein Messer und stach zu, danach stellte er sich der Polizei.

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