US-Behörden haben die Beschlagnahmung von gestohlenen Bitcoins im Wert von 3,4 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Die illegal erworbenen Bitcoins seien bereits im November vergangenen Jahres im Haus eines Immobilienunternehmers gefunden worden, teilte die Bundesanwaltschaft am Montag in New York mit. Der heute 32-jährige Mann habe die Bitcoins vor zehn Jahren von dem Darknet-Drogenmarktplatz „Silk Road“ gestohlen, der 2013 geschlossen worden war.
Die bei dem Immobilienunternehmer gefundenen Bitcoins sind die zweitgrößte Summe der Kryptowährung, welche die US-Behörden bisher beschlagnahmt haben. Im vergangenen Februar hatten die Behörden bei einem Ehepaar in New York die Rekordsumme von gestohlenen Bitcoins im Wert von 3,6 Milliarden Dollar beschlagnahmt.
Nach Angaben der Ermittler bekannte sich der 32-Jährige am vergangenen Freitag schuldig, im September 2012 illegal Bitcoins im Wert von mehr als 50.000 Dollar erworben zu haben. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.
Der Mann hatte den Angaben zufolge „Silk Road“ mittels blitzschneller Transaktionen von etwa neun anonymen Konten aus betrogen. Die von ihm auf diese Weise ergatterten Bitcoins gewannen dann im Verlauf der Jahre enorm an Wert. Sie wurden bei einer Razzia auf verschiedenen Geräten in seinem Haus in Gainesville im US-Bundesstaat Georgia entdeckt.









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