Dieser Mann hat ein Herz für Tiere. Eine Eigenschaft, die viele Menschen an einem potenziellen Partner sehr attraktiv finden. Tinder-User Hayden (26) jedoch bevorzugt Schuppenkriechtiere und im Wasser lebende Wirbeltiere. Ob das der Grund dafür ist, warum er 2.020,459 Millionen Profile durchstöbern musste, um EIN Date zu ergattern?
Er besitzt 33 Schlangen, liebt das Angeln und Fischen und sorgt in sozialen Netzwerken mit seiner Tinderstatistik für Grübeln.
Der 26-jährige Hayden brauchte fünf Jahre und 93 Tage sowie 2.058,473 – in Worten: zwei Millionen und achtundfünfzigtausendvierhundertdreiundsiebzig – Profilsichtungen und „swipes“, um eine einzige Date-Zusage zu erreichen!
Obwohl er mit 2053 Frauen „matchte“ und exakt 1269 Gespräche führte, ist er nach wie vor Single. Das dürfte nicht nur an seiner Liebe zu Schlangen liegen. Auch die Art, wie und womit er seine Urlaube am liebsten verbringt, dürfte vielen Frauen nicht gerade Herzchen in die Augen zaubern. Der Amerikaner liebt es, in „heißen Wüsten unter Steinen nach Reptilien zu suchen“.
Seine traurige Tinder-„Karriere“ einer Grafik dargestellt :
Auf Instagram & Co. sind sich User einig. Seine „zu aussagekräftige Profilbeschreibung“ sei der Grund für seine Erfolglosigkeit. Denn Hayden macht aus seinen Vorlieben und Leidenschaften keinen Hehl. „Gehst du nicht gerne fischen, will ich es nicht“, lautet der erste Satz auf seinem Profil.
So mancher User hebt jedoch seine Aufrichtigkeit und seinen Mut hervor: „Besser schon vor dem ersten Date reinen Tisch machen, um beiden sinnlosen Aufwand zu ersparen“ oder „Dieser Mann liebt seine Hobbys“, ist vielfach zu lesen. Fakt ist, dass sich der 26-Jährige seine großen „Leidenschaften“ wohl nicht verbieten lassen wird. Ob das erste Treffen die Sichtung seiner Schlangensammlung inkludiert oder ob sich die Dame in der Wüste beweisen muss, bleibt sein Geheimnis. Gutes Schuhwerk sei ihr angeraten.
User als Bot eingestuft
Ungewöhnlich erfolglos, wie er jahrelang auf der Datingplattform war, wurde er von Tinder zeitweise sogar als Bot (ein Computerprogramm, das automatisch Aufgaben ausführt, Anm.) eingestuft. Eine Zeit lang wurde sein Profil aus diesem Grund sogar vor anderen Usern verborgen. Ganze 98 Prozent waren uninteressiert – „swipten“ demnach weiter.
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