Russland hat den Zugang zum Musikdienste-Anbieter Soundcloud wegen angeblicher falscher Informationen über den Krieg in der Ukraine eingeschränkt. Das sei auf Ersuchen der Generalstaatsanwaltschaft erfolgt, teilte die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor am Sonntag der Nachrichtenagentur Interfax mit.
Demnach sollen dort Angaben über Angriffe Russlands auf die Zivilbevölkerung des Nachbarlandes und zivile Opfer durch russische Soldaten veröffentlicht worden sein.
Behörde ordnete Löschung an
Die Behörde habe den Anbieter zuvor zweimal aufgefordert, diese Angaben zur militärischen Spezialoperation - wie der Angriffskrieg gegen die Ukraine in Russland bezeichnet wird - zu löschen. Das sei nicht erfolgt. Unklar war zunächst, wie stark die Einschränkungen bei dem Musikanbieter waren.
Aus der Ukraine gibt es immer wieder Berichte, dass russische Truppen auch die Zivilbevölkerung angreifen. Am Freitag und Samstag meldete Kiew etwa, dass Autokonvois angegriffen wurden. Die Berichte aus den Kriegsgebieten lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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