Der Sprachassistent in aktuellen BMWs, der mit dem Kommando „hey BMW“ oder einer selbst gewählten Ansprechfloskel aufgerufen wird, gehört zu den besten am Markt. Ab 2024 holen die Münchner nun Amazons Alexa an Bord. Aber nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung.
Die KI von Amazon soll helfen, den Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug zu verbessern und zum Beispiel Befehle auch aus einem natürlichen Sprachkontext heraus interpretieren zu können.
Der von BMW entwickelte Sprachassistent und Alexa werden im Fahrzeug quasi vermählt, sie gehen eine Koexistenz ein. Während sich der Assistent des Autobauers auf fahrzeugspezifische Funktionen fokussiert, eröffnet Alexa das Tor zu onlinebasierten Funktionswelten wie zum Beispiel den Zugriff auf Musik aus der Cloud oder das eigene Smart Home. Die Sprachassistenten sollen einzeln oder im Zusammenspiel verwendbar sein.
Apple & Co entern die Autos
Autohersteller integrieren seit Jahren zunehmend mehr Software-Lösungen großer US-Unternehmen wie Apple und Google in ihre Fahrzeuge. Dies gilt als lukrativer Zukunftsmarkt, den sich zum Beispiel Apple mit einer für 2023 angekündigten Automotive-Software weiter erschließen will. Anders als die App-Lösung CarPlay soll diese auf allen Bildschirmen im Fahrzeug laufen und sogar die Steuerung von Fahrzeugfunktionen ermöglichen.
Einige Autohersteller stehen den Lösungen von Tech-Unternehmen wie Apple und Google kritisch gegenüber. VW zum Beispiel will mit der Automotive-Software-Marke Cariad seine eigene Software-Kompetenz stärken, um sich nicht in die Abhängigkeit eines Tech-Giganten zu begeben. Zudem sichert sich der Autobauer damit einen wichtigen Teil der Wertschöpfungskette.










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