„Klein, aber oho!“ Dies galt in den letzten Tagen der WM ganz besonders: Mit Romano Schmid (1,68m) spielte Österreichs kleinster Akteur groß auf, Messi (1,70m) tat dies für Argentinien, Joao Neves (1,71m) traf für Portugal sogar per Kopf. Der kleinste Spieler der Weltmeisterschaft misst übrigens lediglich 1,60m.
„La Pulga“ – den Floh – nannten ihn die einen und „Enano“ – den Zwerg – die anderen: Lionel Messi, der bei nur 1,46m Körpergröße als 13-Jähriger regelmäßig Spritzen in beide Beine bekam, es dennoch „nur“ auf offiziell 1,70m Körpergröße schaffte (Werte von der Plattform „transfermarkt“). Was nichts daran änderte, dass aus dem Argentinier einer der größten Fußballer aller Zeiten wurde. Der nun auch bei der WM 2026 gleich im ersten Spiel groß aufspielte und beim 3:0-Sieg über Algerien alle drei Tore erzielte.
Österreichs kleinster Spieler kam groß heraus
Ehe es nach Messis Gala in WM-Gruppe J Österreichs Romano Schmid zu vergleichen mit dem „Messias“ brachte – weil der mit 1,68m ähnlich große Mann bei seinem Treffer zu Österreichs 1:0-Führung gegen Jordanien ebenso herrlich traf. „Der Messi aus Österreich kommt aus der Steiermark“, rief Radio-Sportreporter Daniel Kulovits voller Euphorie. „Man muss aber realistisch bleiben“, blieb Schmid am Boden, „der hat jetzt wieder drei Tore gemacht“. Ehe im folgenden WM-Spiel der nächste kleine Spieler zuschlug.
Kopfballtor von Portugals Joao Neves (1,71m)
In Portugals erster WM-Partie beim 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo sorgte Joao Neves für die 1:0-Führung: Der nur 1,71m große PSG-Star traf sogar per Kopf und zeigte, dass man mit gutem Timing für einen Kopfballtreffer kein Riese sein muss. Einen solchen haben mit Sasa Kalajdzic (2,0 m) die Österreicher, die mit Goalie Florian Wiegele (2,05m) den größten Spieler der WM stellen.
Kleinste Spieler der WM kommen aus Mittel- und Südamerika
Während die größten Spieler der Weltmeisterschaft allesamt aus Europa kommen, entstammen die kleinsten, die oft dank ihres tiefen Schwerpunkts durch Wenigkeit und Dynamik bestechen, aus Mittel- und Südamerika: Panamas Cesar Yanis ist mit nur 1,60m der kleinste Mann der WM, sein Landsmann Alberto Quintero und Paraguays Kaku folgen mit 1,65m, Kolumbiens Jaminton Campaz misst laut „transfermarkt“ 1,66m. Zu Gegenspielern bestehen da teils 45 cm Unterschied. Kein Problem...
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