Meinl-Reisinger gewann

„Geldkoffer“: FPÖ muss Ukraine-Vorwurf widerrufen

Innenpolitik
17.06.2026 12:36
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die FPÖ hat behauptet, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) würde mit Geldkoffern in die Ukraine reisen, um Steuergeld in bar zu übergeben. Meinl-Reisinger ging gegen diese Rufschädigung gerichtlich vor. Jetzt gewann sie das Verfahren. 

Gemäß einer einstweiligen Verfügung muss der freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker den Vorwurf nun öffentlich in einer Pressekonferenz und per Aussendung widerrufen. Zudem darf die FPÖ die unwahren Behauptungen auch nicht mehr verbreiten und muss die gesamten Verfahrenskosten tragen.

Falschbehauptungen wiederholt 
Die Behauptung war von den Freiheitlichen auf verschiedenen Kanälen verbreitet worden. In einer Pressekonferenz am 24. Februar, dem Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine, führte Hafenecker die falschen Vorwürfe erneut aus. Meinl-Reisinger entschied sich laut Außenministerium daraufhin, rechtlich dagegen vorzugehen und erhob Klage wegen Rufschädigung.

Noch nicht rechtskräftig
Die Verhandlung im zivilrechtlichen Verfahren gegen Hafenecker fand bereits am 21. Mai am Landesgericht St. Pölten statt, am Dienstag erging nun das schriftliche Urteil. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Medienrechtlich hatte Meinl-Reisinger in erster Instanz bereits gegen die FPÖ gewonnen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung