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Musk sieht „Babykrise“ als Gefahr für Zivilisation

Web
30.08.2022 08:06

Für Hightech-Milliardär Elon Musk muss die Welt „mehr Babys machen“ - und weiter nach Öl bohren. Vor seiner Teilnahme an einer Energiekonferenz in Stavanger im Südwesten Norwegens sagte Musk am Montag vor Journalisten, die Welt stehe vor einer „Babykrise“.

Musk hatte bereits mehrfach erklärt, dass niedrige Geburtenraten eine „Gefahr“ für die Zivilisation darstellen könnten, und bezeichnet neben erneuerbaren Energien auch die Geburtenrate als eines seiner „Lieblingsthemen“. „Wir sollten wenigstens genug Babys machen, um die Bevölkerung zu erhalten“, sagte der Gründer des US-Elektroautoherstellers Tesla, der selbst Vater von zehn Kindern ist.

Bereits in der Vorwoche hatte Musk via Twitter gewarnt, dass ein Bevölkerungszusammenbruch aufgrund niedriger Geburtenraten eine viel größere Gefahr für die Zivilisation sei als die globale Erwärmung. Er sprach sich zudem für einen Ausbau der Atomstromerzeugung aus: „Vom Standpunkt der nationalen Sicherheit aus gesehen ist es verrückt und schlecht für die Umwelt, sie (die Atomkraftwerke, Anm.) abzuschalten.“

In Norwegen erklärte Musk nun, dass die Menschheit seiner Ansicht nach vorerst noch auf fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung zurückgreifen müsse. „Ich denke, realistisch betrachtet müssen wir kurzfristig Öl und Gas nutzen, weil die Zivilisation sonst zusammenbrechen würde“, sagte er. „Einige zusätzliche Bohrungen zu diesem Zeitpunkt“ seien gerechtfertigt.

Musk, der bereits dreimal geschieden wurde, ist Vater von zehn Kindern, von denen eines im Alter von zehn Wochen starb. Anfang des Jahres beantragte eines seiner Kinder bei einem kalifornischen Gericht die Änderung seines Namens und seiner Geschlechtsidentität in eine Frau. In den Gerichtsdokumenten hieß es, es wolle „in keiner Weise“ mit seinem biologischen Vater verwandt sein.

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