1000-PS-Muscle-Car

Dodge E-Charger hat einen superlauten „Auspuff“!

Motor
19.08.2022 04:00

Während die großen US-Autohersteller längst auf den Elektro-Zug aufgesprungen sind, hat Dodge bislang mit E-Autos gefremdelt. Frei nach dem Motto: Sinnfrei und Spaß dabei. Doch jetzt gibt die Stellantis-Marke mit dem Charger Daytona SRT Concept einen konkreten Ausblick auf ein vermutlich ab 2024 verfügbares Elektromodell - das komplett ein Verbrenner-Muscle-Car imitiert.

Dabei wäre es längst nahe gelegen, dass Dodge ein E-Auto baut - einen passenderen Namen als „Charger“ (zu Deutsch: Lader) kann man kaum erfinden.

Anders, als es Ford mit dem Mustang macht, nimmt Dodge nicht nur die Modellbezeichnung und hängt sie einem E-Auto um, nein, der Elektro-Charger soll wirken wie ein Verbrenner-Charger und zusätzlich besser performen als ein Hellcat.

Bei der Optik ist das schon mal gelungen. Mit der zweitürigen Fließheck-Karosserie wirkt der Stromer wie ein typisches Muscle-Car, zumindest von außen. Vorne trägt er auffälliges Flügelwerk - R-Wing genannt - als Hommage an den Dodge Charger Daytona. Die Türgriffe sind in der Karosserie versenkt. Vorne wie hinten erstrecken sich LED-Leuchten über die ganze Breite.

1000 PS im Dodge?
Leistungsdaten gibt der Hersteller nicht an, es ist nur von einem „800-Volt-Banshee-Allradantrieb die Rede“. Wenn er besser performen soll als der Hellcat, muss er zumindest 800 PS haben. Angeblich orientieren sich die Amis am Tesla Model S Plaid, das würde dann um die 1000 PS für den E-Charger bedeuten.

Superlauter Auspuffsound
Das abgefahrenste Feature ist sicher der künstlich erzeugte Motorsound, ein elektrischer „Auspuff“, den Dodge „Fratzonic Chambered Exhaust“ nennt (zu hören im Video!). Dieses Tool soll infernalischen Lärm generieren: bis zu 126 dB(A), was dem Auspuffsound des SRT Hellcat entsprechen soll.

Außerdem hat der Wagen eine automatische Schaltung mit mehreren Schaltstufen. Dieses „eRupt“-Getriebe soll die Insassen beim Schalten in den Sitz pressen. Zusätzlich kann man per Knopf am Lenkrad zusätzlichen Schub zum Überholen abrufen.

Der Innenraum ist absolut neuzeitlich gestaltet. Hinterm Lenkrad gibt es ein großformatiges Digitalcockpit, in der Mittelkonsole befindet sich ein ebenfalls üppig dimensionierter Touchscreen. Auf Schalter und Knöpfe wird weitgehend verzichtet. Größere Schaltflächen bietet allerdings das Lenkrad. Ein Head-up-Display, ein Glaspanoramadach und ein pulsierend rot leuchtendes Ambientelicht sowie Einzelbestuhlung für beide Sitzreihen runden die Ausstattung ab.

Man darf gespannt sein, wie viel von all dem es in die Serie schaffen wird …

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