Viele Männer fürchten nach einer so genannten „fokalen Therapie“ bei Prostatakrebs, Probleme mit ihrem Liebesleben zu bekommen. Experten beruhigen jedoch: Die gängigen Behandlungsmethoden zeigen positive Ergebnisse, häufig mit einer vollständigen Herstellung der sexuellen Funktionen.
Bei einer fokalen Therapie wird nicht die gesamte Prostata therapiert oder entfernt, sondern sie zielt darauf ab, gesundes Gewebe zu erhalten, indem nur lokale Krebsherde angegriffen werden. Hier gibt es verschiedene Methoden, etwa der hochintensive fokussierte Ultraschall (HIFU), bei dem durch einen Schallkopf gebündelte Ultraschallwellen erzeugt werden, die das angepeilte Tumorgewebe zerstören.
Weiters untersucht wurde die Kryotherapie, bei der man das bösartige Gewächs mittels starker Kälte zerstört. Die photodynamische Therapie (PDT) funktioniert über die Aktivierung lichtsensibler Medikamente in der Vorsteherdrüse mit einem Laser.
Laut „Deutschem Gesundheitsportal“ analysierten Wissenschafter nun 26 Studien, in denen etwa eine der oben beschriebenen Therapien angewendet wurde. Sie stellten fest, dass nicht nur die Behandlung in puncto Krebs oft Erfolg zeigte, sondern auch das Sexleben zumeist wieder rund lief, wobei häufig von einer vollständigen Wiederherstellung bei der Folgeuntersuchung nach einem Jahr berichtet wurde.
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