Pedalritter

Schmerzfrei auf Touren: Check dein Rad vorm Lostreten

Gesund
13.06.2011 09:17
Rad statt Auto lautet im Sommer die Devise. In die Pedale zu treten, zählt zu den beliebtesten Sportarten der Österreicher. Doch weniger erfreut ist man nach einer Tour, wenn der Rücken schmerzt und Verspannungen im Nacken quälen. Wer längere Ausflüge plant, sollte sein Rad näher unter die Lupe nehmen.

Grundsätzlich ist Bewegung mit dem Drahtesel gelenkschonend - sofern man nicht mit dem Mountainbike über Stock und Stein radelt! Das beste ergonomische Rad bringt jedoch in puncto Gelenkschonung kaum etwas, wenn es nicht richtig auf den Fahrer abgestimmt ist.

Eine gute Federung fängt Stöße und Vibrationen wie etwa von Pflastersteinen und Unebenheiten des Untergrundes ab und schützt die Wirbelsäule vor übermäßiger Belastung. Es gibt Räder, bei denen Vorder- und Hinterräder gefedert sind, aber auch ein Sattel mit entsprechender Vorrichtung bietet schon guten Schutz.

Stell die Sattelhöhe so ein, dass die Beine beim Treten nicht ganz durchgestreckt werden. Bestehen Beinlängendifferenzen, dann wähle die Höhe nach dem kürzeren Bein. Bei Unterschieden von mehr als einem Zentimeter kannst du entweder auf der "kurzen Seite" ein dickeres Pedal montieren oder Schuheinlage verwenden.

Die richtige Sattelposition ermitteln
So ermittelst du die für dich richtige Sattelpositon: Pedale in waagrechter Stellung. Die vordere Kniescheibe sollte in einer senkrechten Linie mit der Pedalachse sein. Wenn nicht, den Sattel entsprechend vor- bzw. zurückschieben.

Auch die Sattelneigung ist für das Wohlbefinden beim Fahren nicht unwichtig. Im Normalfall wird die waagrechte Stellung geeignet sein. Solltest du jedoch Druck auf den Genitalbereich spüren, kannst du die heikle Zone entlasten, wenn du den Sattel vorne leicht hochstellst. Dadurch rutschst du etwas nach hinten und das Gewicht wird mehr auf die Sitzhöcker verlagert.

Der Rücken dankt die passende Lenker-Höhe
Vor allem wenn man bereits Beschwerden hat, sollte man möglichst aufrecht sitzen. Dabei spielt auch die Sitzlänge, also die Entfernung vom Sattel zum Lenker, eine wichtige Rolle!

Wer weit nach vorne geneigt fährt, muss erhöhten Druck im Nackenbereich abfangen und überstreckt die Halswirbelsäule, was für Vorbelastete beziehungsweise ungeübte Menschen schmerzvoll enden kann. Wer selbst nicht mit der Einstellung klarkommt, sollte diese in einem Fachgeschäft durchführen und sich beraten lassen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Gesund
13.06.2011 09:17
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt