Seit Donnerstagabend hält ein gewaltiger Waldbrand das Lesachtal in Atem. Rund acht Hektar Wald stehen im Bereich Promeggen bereits in Flammen. Die steilen Felswände und die extreme Trockenheit stellen für die Einsatzkräfte eine große Herausforderung dar.
Szenen wie aus einem Katastrophenfilm: Mitten in der Nacht mussten die Einsatzkräfte ihren Kampf gegen die Feuerwalze vorerst abbrechen. Das Gelände im Bereich Promeggen, östlich von Maria Luggau ist so steil und unwegsam, dass ein Vordringen in der Dunkelheit schlichtweg unmöglich war. „Zu gefährlich für unsere Leute“, so Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Gerd Guggenberger die dramatische Lage.
Schon am Donnerstag, um 21.21 Uhr schrillten die Sirenen im Lesachtal, dem oberen Gailtal und im benachbarten Osttirol. Doch das Feuer ist tückisch: Die anhaltende Dürre lässt die Flammen immer wieder auflodern. Bis Mitternacht hatte sich der Brand bereits auf acht Hektar ausgeweitet.
Die zusätzliche Herausforderung: fehlendes Löschwasser! Um das Feuer überhaupt bändigen zu können, mussten die Helfer in Schwerstarbeit eine vier Kilometer lange Leitung den Berg hinauf verlegen. Zusätzlich rasten drei schwere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr hin und her, um Nachschub herbeizuschaffen.
Hubschrauber im Einsatz
Freitagfrüh wurde der Kampf gegen die Flammen wieder aufgenommen. Während sich die Einsatzkräfte am Boden gegen die Feuersbrunst stemmen, rückte auch Verstärkung in der Luft an: Zwei Hubschrauber kreisen über dem Tal und versuchen, den Brand von oben zu ersticken.
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