Sa, 20. Oktober 2018

Witziger Service

25.05.2011 17:04

Firma übernimmt das Schreiben peinlicher E-Mails

Geburtstag verpasst, Trennung gewünscht, beste Freundin beleidigt oder einfach nur keine Lust, auf eine ellenlange Nachricht zu antworten? Kein Problem für englischsprachige Nutzer, denn für sie übernimmt das nun auf Wunsch der Webservice "Shame Begone".

Wer sich nicht weiter schämen möchte, keine Lust auf lange E-Mails hat oder sich nicht traut, eine unangenehme Wahrheit auszusprechen, der kann auf den Webservice zurückgreifen.

Der Nutzer beschreibt sein Problem oder kopiert die unbeantwortete Nachricht schlicht in das Webformular von "Shame Begone". Danach gibt er an, welchen Ausgang er sich wünscht: Zur Auswahl stehen unter anderem Freundschaft, Vergebung und Sex, aber auch Rache und Feindschaft. Ist das geklärt, gibt er noch an, wie viel er für die Erledigung der unangenehmen Nachricht zu zahlen bereit ist.

Schließlich gibt er noch seinen Namen oder ein Pseudonym und seine E-Mail-Adresse an. Die Betreiber der Website versprechen, so bald wie möglich Bescheid zu sagen, ob sie helfen können. Wenn ja kann per PayPal bezahlt werden.

Keine Verantwortung für "Schäden, Konflikte und Kosten"
Ob die witzige Dienstleistung ihr Geld aber auch wert ist und sich so Freundschaft, Rache oder sogar Sex erschwindeln lassen, ist nicht bekannt. Die Betreiber weisen in jedem Fall darauf hin, dass sie für die Konsequenzen ihrer Arbeit - seien es Schäden, Klagen, sonstige Konflikte oder Kosten - nicht zur Verantwortung gezogen werden können. "Wir wollen nur helfen", heißt es.

Meist harmlose Probleme
Hinter dem Startup stehen Choire Sicha, Mitbegründer des Webkonzerns "The Awl" aus New York, und Sara Vilkomerson, Redakteurin des US-Magazins "Entertainment Weekly". Wie "Good" berichtet, gibt es Sicha zufolge bereits erste Kunden, die Probleme hielten sich allerdings in Grenzen. So habe der erste Auftraggeber lediglich eine Antwort auf eine nette E-Mail benötigt - geschämt habe er sich, weil er selbst fünf Monate lang nicht dazu in der Lage war.

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