Die Verwunderung ob der möglichen Sex-App war groß, schließlich hat Apple-Chef Steve Jobs die Welt von iPhone und iPad lange Zeit frei von Sex und Erotik gehalten. Dabei bleibt es auch, wie nun klargestellt wurde.
Hefner hatte nämlich nicht wie berichtet von einer "Playboy"-App gesprochen, sondern lediglich davon, dass die Website des Magazins an iPad-Bedürfnisse angepasst wird. Er hatte angekündigt, dass neue und alte Ausgaben des Magazins von März an auf Apples Tablet-Computer iPad verfügbar sein würden - unzensiert, betonte der 84-Jährige in der Twitter-Mitteilung.
Eine "Playboy"-App ist seit Langem für Apple-Geräte erhältlich, die Bilder zeigen allerdings keine gänzlich nackten Frauen. Apple war bisher stets bemüht, die iOS-Plattform familienfreundlich zu halten, während über konkurrierende Plattformen wie dem Android Marketplace auch erotische oder pornografische Inhalte verbreitet werden.
In den vergangenen Monaten gab es auch Diskussionen mit Zeitungen wegen der Bilder luftig bekleideter Frauen in ihren Apps. Da Apple sich aber auch keinen Zensur-Vorwurf einhandeln wollte, hat sich die Lösung eingebürgert, dass Print-Inhalte identisch in die iPad-Versionen übergehen können. Auf Pornographische Inhalte scheint das aber weiterhin nicht zuzutreffen.
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