Jeder 3. US-Internetuser erhält zumindest einmal pro Woche ein so genanntes Phishing-Mail, also eine betrügerische elektronische Nachricht, die dem Konsumenten geheime Daten wie Kreditkarteninformationen entlocken will. Ganze 15 Prozent der User, die eine gefälschte Website besuchen, fallen auf die Phishing-Mails hinein und geben sensible Daten her.
Die Datenschutz-Organisation Truste hat in einerStudie errechnet, dass der Schaden durch Phishing-Mails bislang500 Mio. Dollar beträgt. Phishing-Mails locken arglose Konsumentenauf gefälschte Webseiten, wo diese dann etwa ihre Kreditkartennummer,Sozialversicherung oder ihre Kontozahlen angeben.
In der Untersuchung, für die 1.335 Internet-UserUSA-weit befragt wurden, gaben mehr als 70 Prozent an, zumindesteinmal eine in den betrügerischen Mails genannte Fake-Sitebesucht zu haben. Für 15 Prozent dieser Konsumenten, dassind rund zehn Prozent aller User, war dabei die gefälschteWebseite offenbar täuschend echt, so dass sie dort privateDaten eingetragen haben. Zwei Prozent aller befragten User musstendiesen Leichtsinn dann tatsächlich mit einem finanziellenSchaden bezahlen, der meist innerhalb von zwei Wochen nach demPhishing aufgetreten ist. Die Opfer haben beim Phishing einendurchschnittlichen Schaden von 115 Dollar erlitten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.