15.09.2020 20:20 |

Mit 5-Nanometer-Chip

Apple aktualisiert Tablet-Fliegengewicht iPad Air

Rechtzeitig zum zehnjährigen Jubiläum aktualisiert der IT-Riese Apple seinen Tablet-Computer iPad. Generalüberholt wurde das iPad Air, das nun mit einem fast randlosen Display und einem laut Hersteller deutlich schnelleren 5-Nanometer-Prozessor ausgestattet ist. Aber auch das klassische iPad wurde modernisiert.

500 Millionen Mal hat sich Apples iPad-Reihe laut Hersteller verkauft, nun lanciert man die achte Generation. Das bei einer Streaming-Übertragung aus Apples Firmensitz enthüllte neue iPad 8 ist mit einem aufgebohrten A12-Bionic-Chip ausgestattet, weicht sonst aber wenig vom Vorgängermodell ab.

Ein optionales Tastatur-Cover erlaubt - wie auch bei den größeren Pro-Modellen - die Nutzung als Notebook-Ersatz, Apples Eingabestift Apple Pencil wird unterstützt. Kostenpunkt: günstigstenfalls 330 US-Dollar.

iPad Air mit 5-Nanometer-Prozessor
Neben dem iPad 8 wurde auch das besonders leichte iPad Air aktualisiert. Es sieht nun dem größeren iPad Pro ähnlich und besitzt deutlich dünnere Ränder ums Display als die letzte Generation. Ein Fingerscanner befindet sich im Power-Button des 460-Gramm-Tablets. Das Display misst nun 10,9 Zoll in der Diagonale.

Einen Vorgeschmack auf das nächste iPhone lieferte Apple beim Blick auf den Prozessor des iPad Air. Der trägt den Namen A14 und soll laut Apple im fortschrittlichen 5-Nanometer-Verfahren gefertigt werden, also besonders viel Power bei niedrigem Verbrauch bieten. Er hat sechs Kerne und soll um ein Drittel schneller rechnen als der A13-Chip aus dem Vorjahr.

Endlich: Kompatibilität dank USB-C
Apple bietet beim iPad Air endlich einen USB-C-Anschluss, das Gerät ist also mit den Ladegeräten anderer Hersteller kompatibel und per USB-C-Kabel auch schnell mit einem PC oder Peripherie verbunden. Die Kamera hinten hat man mit neuem 12-Megapixel-Sensor und besserer Videostabilisierung versehen.

Das neue iPad Air mit A14-Prozessor bietet Stiftbedienung und kommt im Oktober zu Preisen ab 600 US-Dollar auf den Markt. Den Europreis hat Apple am Dienstagabend noch nicht verraten.

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