15.09.2020 19:29 |

Billigmodell enthüllt

Neue Apple Watch misst Sauerstoffgehalt im Blut

Der US-Computerkonzern Apple hat am Dienstagabend per Streaming-Video die nächste Generation seiner intelligenten Uhr Apple Watch enthüllt. CEO Tim Cook persönlich berichtete - corona-bedingt ohne Publikum - in einem vorab in der futuristischen Firmenzentrale aufgezeichneten Video über die Fähigkeiten der neuen Computeruhr. Eine der spannendsten: Sie kann nun zusätzlich zum Puls den Sauerstoffgehalt im Blut messen und wird künftig auch in einer günstigeren Variante erhältlich sein.

Apple betonte bei seiner Videopräsentation insbesondere die Fitness- und Gesundheits-Features seiner neuen Smartwatch. Dazu zählt neben dem bereits angesprochenen Sensor für die Sauerstoffsättigung im Blut auch ein Zähler, der protokolliert, wie oft man die Hände wäscht. Den erhalten aber auch ältere Modelle als Update des Betriebssystems.

Die neue Apple Watch der 6. Generation gibt es neben den gewohnten Farben (Rosé-)Gold und Grau auch in knalligerer roter und blauer Variante. Kostenpunkt: günstigstenfalls 400 US-Dollar.

Viel Zeit widmete Apple bei der Präsentation dem neuen Sensor an der Uhrenunterseite, der Puls und Sauerstoffsättigung misst. Wie gehabt bietet die Uhr außerdem etliche andere Features zur Aktivitätsvermessung - vom Schrittzähler über einen Höhenmesser bis zum Schlaf-Tracker.

Neuer Prozessor, helleres Display
Die Apple Watch der 6. Generation - je nach Modell aus Edelstahl oder Aluminium gefertigt - bekommt laut Apple einen neuen Dual-Core-Prozessor, rechnet also schneller als frühere Generationen. Das Display soll draußen nun heller und damit leichter ablesbar sein. Eine Menge neuer Ziffernblätter zum Herunterladen mit Zusatzfunktionen wie bei Taucher- oder Pilotenuhren und neue optionale Armbänder sollen die Uhr laut Apple persönlicher machen.

Überraschend wurde eine abgespeckte Version namens Apple Watch SE um 280 US-Dollar angekündigt. Sie soll ähnliche Gesundheits- und Fitness-Features bieten wie das teurere Modell, ist aber mit einer älteren CPU ausgestattet und unter anderem für Kinder gedacht.

An der Software-Front buhlt man mit einem neuen Familienmodus um Eltern und deren Kinder. Hier können Eltern beispielsweise überwachen, welche Personen Kinder kontaktieren können. Auch automatische Positions-Updates für die Kinder sollen möglich sein. Den Fitness-Fokus der Uhr bediente Apple darüber hinaus mit einem virtuellen Fitnessstudio namens „Fitness+“ um 10 US-Dollar im Monat.

Apple hält seit dem Verkaufsstart der ersten Apple Watch 2015 eine führende Position im Geschäft mit Computeruhren. Das Weihnachtsquartal ist traditionell besonders wichtig für den Absatz. Deshalb wurden neue Modelle zuletzt stets im Herbst vorgestellt.

 krone.at
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