29.08.2020 10:00 |

Untersuchungen laufen

Wirbel um Zulassungsstopp für Porsche-Modelle

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt hat wegen Manipulationsverdacht am Antrieb einen kurzfristigen Zulassungsstopp für verschiedene Porsche-Modelle veranlasst. Bei Benzinmotoren aus aktueller Produktion wurden jedoch keine Abweichungen zu den Typengenehmigungen gefunden. Die Vorort-Untersuchung der laufenden Fahrzeugproduktion habe keine Unregelmäßigkeiten ergeben, teilte die Zulassungsbehörde mit.

Die vorübergehende Aussetzung der Erteilung von Typengenehmigungen sei daher aufgehoben worden. Die Untersuchung der Fahrzeuge mit Ottomotoren, die vor 2017 für den europäischen Markt produziert worden seien, dauere an. Dabei untersucht das KBA, ob bestimmte Fahrzeugkomponenten womöglich nicht mit der bei der Zulassung erteilten Typisierung übereinstimmen.

Die Sport- und Geländewagentochter von VW hatte bei internen Prüfungen mögliche Unstimmigkeiten festgestellt und diese dem KBA gemeldet. „Bild am Sonntag“ hatte berichtet, in der Serienfertigung seien an Hard- und Software illegale Veränderungen vorgenommen worden - und zwar erst nach der sogenannten Zulassungstypisierung des KBA.

Der „Spiegel“ berichtete nun, Porsche sei aktiv geworden, nachdem ein Wistleblower mutmaßliche Unregelmäßigkeiten an Getriebeteilen von Benziner-Modellen gemeldet habe. Dem hielt ein Unternehmenssprecher entgegen, Porsche selbst sei auf die Spur möglicher Abweichungen zu Typengenehmigungen gekommen. Porsche prüfe regelmäßig technische und regulatorische Aspekte seiner Fahrzeuge.

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