10.09.2004 08:36 |

Handy-Internet

Verrechnung von mobilem Web schleierhaft

Die AK hat die Abrechnungsmodelle der österreichischen Mobilfunkbetreiber in Bezug auf Datendienste untersucht. Das Ergebnis ist ziemlich vernichtend für die Anbieter ausgefallen.
Besonders kritisiert wird von der AK, dass dieAbrechnung nicht nach dem tatsächlichen Verbrauch, sondernnach Pauschaleinheiten erfolgt. Die meisten Angebote enthaltenbei Zahlung einer Grundgebühr unterschiedlich hohe MB-Pauschalen.Handynutzer können je nach Anbieter "Pakete" zwischen 1 MBund 50 MB Größe ordern und zahlen dann - ebenfallsje nach Anbieter - zwischen 50 Cent und 1 Euro pro MB. Ist diesesPauschalvolumen einmal aufgebraucht kommen zwischen 80 Cent und1,5 Euro pro MB dazu.
 
Auskunftsdienste auch nicht zufriedenstellend
Zusätzlich hat die AK auch Testanrufe bei denHotlines der Mobilfunkbetreibern durchgeführt. Dabei kamheraus, dass man bei ein und der selben Hotline durchaus völligverschiedene Tarif-Auskünfte bekommt. Als löbliche Ausnahmenwerden in diesem Zusammenhang von der AK T-Mobile und Tele.Ringerwähnt, die immer einheitliche Auskünfte geben. Ebenfallsbeanstandet werden die unübersichtlichen Tarif-Auskünfteauf den Homepages der Mobilfunkbetreiber.
 
Fazit: Die AK fordert einerseits eine genau Abrechnungder in Anspruch genommenen Datenmengen anstelle von Pauschalmodellen,sowie eine Verbesserung der Auskünfte via Hotline und Internet.
Freitag, 14. Mai 2021
Wetter Symbol