06.02.2020 10:27 |

Auch Apple forscht

Patent liefert erste Hinweise auf faltbares iPhone

Huawei, Motorola und Samsung haben bereits mit ersten Smartphones mit faltbarem Display vorgelegt und auch wenn die noch mit Kinderkrankheiten kämpfen, gelten Smartphones zum Falten als wichtiger Zukunftstrend in der Branche. Das scheint man auch bei Apple so zu sehen: Ein Patent, das der iPhone-Konzern aus Kalifornien eingereicht hat, deutet darauf hin, dass auch dort an Geräten zum Zusammenfalten geforscht wird.

Mit dem Patent will Apple das Problem angehen, dass faltbare OLED-Bildschirme, wie sie im Huawei Mate X, dem Samsung Galaxy Fold oder Motorolas neuem Razr eingesetzt werden, oft nicht völlig glatt sind. Häufig liegen die Displays an der Stelle, an der gefaltet wird, nicht plan am Gerät auf, sondern schlagen oberhalb des Scharniers unschöne Wellen.

Das Patent, das Apple vor wenigen Tagen zugesprochen wurde, sieht vor, diese Wellen durch unterstützende Platten unterhalb des Bildschirms zu eliminieren. Sie fahren aus, wenn das Gerät ausgeklappt wird, um das Display von hinten zu stützen und zu straffen und machen Platz für das Display, wenn das Gerät wieder zusammengefaltet wird.

Moto Razr nutzt ähnliches System
Die Idee verfolgt auch Rivale Motorola, der bei seinem voraussichtlich im Frühling nach Österreich kommenden Moto Razr zum Zusammenklappen ebenfalls stabilisierende Metallplatten unterhalb des Displays verbaut. Inwieweit sich Apples Patent von der Motorola-Idee unterscheidet, wird sich aber wohl erst in einigen Jahren zeigen.

Apple ist bekannt dafür, erst dann auf neue Trends aufzuspringen, wenn man der Meinung ist, dass die Technologie ausgereift genug ist. Bedenkt man die Probleme, die Smartphones mit faltbarem Display heute plagen, könnte es bis zum ersten Falt-iPhone also durchaus noch einige Jahre dauern.

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