FIFA-Boss Gianni Infantino hat mit seinen Investorenplänen für große Kritik gesorgt. Aus Europa gab es dazu ein klares Veto, auch der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll stellte sich nun dagegen.
„Ich stehe den Plänen ablehnend gegenüber“, so Pröll. „Mein Zugang geht zu 100 Prozent mit dem Statement der UEFA konform.“ Europas Verband ist der mächtigste Gegner der Pläne, die Ablehnung wurde klar kommuniziert.
„Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften“, teilte die UEFA mit. Einen Bericht, wonach man den Boykott von FIFA-Wettbewerben erwäge, wollte die UEFA am Mittwochvormittag nicht kommentieren.
Möglicher UEFA-Boykott
In den kommenden Tage plane die UEFA sogar ein Dringlichkeitsmeeting, bei dem über einen möglichen Boykott diskutiert werde, sollten Infantinos Pläne wirklich durchgsetzt werden. Bei der WM standen sechs europäische Teams im Viertelfinale und drei im Halbfinale. Wenn sich der europäische Fußball geschlossen gegen die Pläne wehrt, hat das sehr viel Gewicht“, sagte UEFA-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke.
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