Die Veranstalter müssten zudem fortan unter anderem für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen und verhindern, dass Minderjährige an Alkohol kämen, sagte Hortefeux weiter. Sollten sie das nicht tun, müssten sie mit Strafen und Schadenersatzforderungen rechnen. Auch wenn kein allgemeines Verbot geplant sei, könnten lokale Behörden einzelne Veranstaltungen weiter untersagen.
Massenpartys locken Tausende Teilnehmer
Die "Apéro géant" ("Riesenumtrunk") genannten Partys erfreuen sich seit einigen Monaten steigender Beliebtheit in Frankreich. In einigen Städten kamen nach Aufrufen über Facebook mehr als 10.000 Menschen zusammen. Vor einer Woche starb im westfranzösischen Nantes ein stark angetrunkener junger Mann, der auf dem Heimweg von einer solchen Party von einer Brücke gefallen war (siehe Infobox). Mehrere Städte sagten daraufhin geplante Veranstaltungen ab und drohten den Initiatoren mit juristischen Schritten.
Bislang größter geplanter Umtrunk abgeblasen
Die Pariser Polizeipräfektur erließ am Donnerstag ein Verbot für die bisher größte geplante Freiluftparty, die am Sonntag in der französischen Hauptstadt stattfinden sollte. Der "Riesenumtrunk" könne nicht abgehalten werden, weil die Behörden den Konsum von Alkohol untersagt hätten, hieß es in einer Erklärung. Die Initiatoren auf Facebook hatten für die Veranstaltung 50.000 Menschen erwartet. Die Pariser Staatsanwaltschaft sollte die Organisatoren nun ausfindig machen, um sie "über ihre rechtlichen Pflichten" aufzuklären.
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