Konten geplündert

Rumänische Polizei sprengt Phishing-Bande

Web
10.05.2010 15:17
Die rumänische Polizei hat eine Betrügerbande gesprengt, die sich monatelang über das Internet illegal Zugang zu Bankkonten beschafft und diese abgeräumt hat. Nach landesweiten Hausdurchsuchungen am Montag vernahm die Polizei 28 mutmaßliche Täter, teilte die rumänische Direktion zur Bekämpfung des Organisierten Verbrechens und Terrorismus (DIICOT) in Bukarest mit.

Die Bande soll sich seit Oktober 2009 mittels Phishing sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter für Online-Banking und Kreditkarteninformationen von Kunden vor allem der Bank of Amerika beschafft haben. 

Anschließend nahmen die Verbrecher Banküberweisungen über den Finanzdienstleister Western Union vor und hoben das Geld in Wien, München, Prag sowie in Rumänien ab. Der Schaden beläuft sich nach DIICOT-Angaben auf rund eine Million Dollar (771.000 Euro).

Die meisten Verdächtigen stammen aus dem rumänischen Constanta an der Schwarzmeerküste. Der Bande sollen insgesamt 70 Mitglieder angehören. Die rumänischen Behörden haben bei diesem Fall mit US-Dienststellen zusammengearbeitet.

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