Zwar seien Jugendliche im Umgang mit dem Internet oft technisch fitter als Erwachsene, ihre Sensibilität für drohende Gefahren aber sei kleiner, so Albert. Eine davon sei das Cyber-Mobbing, bei dem junge Menschen mit peinlichen oder kompromittierenden Fotos gedemütigt werden, die von ihnen ins Netz gelangt sind.
"Jugendliche verkehren in sozialen Netzwerken in der Annahme, mit Freunden zu kommunizieren, und geben zu viel von ihrer Persönlichkeit preis." Mit verbotenen Posenfotos etwa, auf denen Jugendliche sich auf pornografische Weise zeigten, fügten sie sich selber Schaden zu.
Problematisch sei, dass Jugendliche immer öfter vom Medienkonsumenten zum Anbieter würden. Erleichtert werde dies durch die ständige Verfügbarkeit der Handy-Kamera, mit der oft draufgehalten wird - bei zufälliger oder absichtlich inszenierter Gewalt und auch bei sexuellen Übergriffen.
Nach Einschätzung der Medienanstalt verschwimmt für die Jugendlichen dabei oft Realität und Inszenierung, mit der Folge, dass sich etwa ein gewaltgeprägtes Verständnis von Sexualität etabliert.
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