Vorweg, es ist nicht alles schlecht an den Moderationen von Wetterexperte Sigi Fink. Vielleicht aber will (oder kann?) der im Radio und privat auf Social Media tapfer firmierende Meteorologe vor der Kamera einfach nur nicht seine gute telegene Seite zeigen.
Im Frühstücksfernsehen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müht er sich jedenfalls schon seit Monaten mit den Tücken des Live-TVs, wobei die Gestaltung der Sendung eigentlich wenig Spielraum für viel Improvisation ließe.
Aus „Mona“ wird „Monika“
Es hakt überall. Bei Namen von Protagonisten in Beiträgen besonders – selbst wenn sie alle 60 Minuten wiederholt werden. Dann wird bei Fink aus einer „Mona“ rasch mal eine „Monika“. Selbst beim Aussprechen des Namens von Pontifex Leo XIV. zeigt der Italiener Schwächen. Immerhin steht er dazu, löst die Verdreher auf ...
... was bereits dazu führte, dass Fink deswegen in den hausinternen ORF-Comedyformaten zum neuen Liebling avancierte.
Es ginge ja eh ...
Doch zwischen allen Patzern, dem Klammern an Teleprompter, sich Verlieren in der eigenen Spickzettelwirtschaft – da ist auch Licht in der hölzernen Performance zu sehen. Nämlich jedes Mal dann, wenn es um Finks Kernkompetenz, die Meteorologie und ihre Elemente geht. Dann funktionieren auch plötzlich Gespräche mit Studiogästen völlig friktionsfrei.
Vielleicht hätte man dem sympathischen, aber im Studio etwas verloren wirkenden Südtiroler mit einer Wettershow einen größeren Gefallen getan ...
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