Nach dem Gesetz, das im Mai in Kraft treten wird, müsste Porsche für die gesamte Fahrzeugflotte bis 2016 eine durchschnittliche Reichweite von 41,4 Meilen pro Gallone erreichen. Das entspricht etwa einem Verbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometern. "Um den Grenzwert zu erreichen, müssten wir den Verbrauch Jahr für Jahr um rund zehn Prozent senken", rechnete Schläfli vor. Das sei technisch unmöglich.
Walter Lewis, der Porsche gegenüber den US-Behörden vertritt, sagte der Zeitung, "ökonomisch würde diese Regelung die gesamte Industrie restrukturieren". Es sei nicht die Aufgabe der Regierung, die Gewinner und Verlierer der Autoindustrie zu bestimmen. Das sei keine Umwelt- sondern Industriepolitik. Porsche hatte sich bei der geplanten Übernahme von Volkswagen übernommen und war in massive finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die beiden Autobauer sind durch ihre Aktionäre eng miteinander verbunden.
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