17.02.2019 10:00 |

„Neue Qualität“

Cyber-Sabotageangriffe auf Infrastruktur steigen

Deutsche Wasser- und Stromnetze sind zuletzt deutlich häufiger Ziele von Hackerangriffen geworden. Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nach haben die Angriffe eine „neue Qualität“ erreicht.

Allein in der zweiten Jahreshälfte habe das BSI von 157 Hackerangriffen auf Versorger kritischer Infrastruktur erfahren, im gesamten Jahr 2017 seien es lediglich 145 Angriffe gewesen, berichtete die „Welt am Sonntag“. Dazu komme eine hohe Dunkelziffer. Den Sicherheitsbehörden zufolge hielten viele Versorger Cyberattacken geheim, weil sie Imageschäden vermuteten.

Bei den Attacken geht es dem Bericht zufolge zudem nicht mehr darum, Geld zu erpressen, sondern um Sabotage - den Strom auszuschalten, die Wasserversorgung zu manipulieren oder die Kommunikation zu stören. Die Sicherheitsbehörden vermuteten, dass hinter solchen Angriffen häufig ausländische Nachrichtendienste steckten, schrieb die Zeitung weiter.

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