Mi, 17. Oktober 2018

Comeback:

24.09.2018 09:05

Dell will wieder zurück an die Börse

Der defizitäre Computerhersteller Dell denkt offenbar wieder über eine gewöhnliche Rückkehr an die Börse nach. Das US-Unternehmen wolle noch in der laufenden Woche mit potenziellen Konsortialbanken sprechen, sagten mit den Plänen vertraute Personen. Dies stellt eine Kehrtwende dar.

Firmengründer Michael Dell hatte sein Unternehmen 2013 mithilfe des Finanzinvestors Silver Lake zurückgekauft und von der Börse genommen, um es unabhängiger vom Finanzmarkt zu sanieren. Dell ist aber in Zugzwang. Das 1984 gegründete Unternehmen schreibt Verluste und muss nach der 67 Milliarden Dollar teuren Übernahme von EMC vor zwei Jahren rasch profitabel werden. Der Zukauf hat sich bisher kaum ausgezahlt.

Zuletzt hatte Dell einen herkömmlichen Börsengang vor allem wegen seines Schuldenbergs in Höhe von rund 50 Milliarden Dollar (42,5 Milliarden Euro) ausgeschlossen und wollte stattdessen über den Rückkauf von sogenannten Geschäftsbereichsaktien (trading stocks) an die Börse zurückfinden.

Allerdings fiel das Angebot über rund 21 Milliarden Dollar in bar und Aktien bei verschiedenen Hedgefonds - darunter Elliott Management und Canyon Capital Advisors - durch. Bei Dell bezogen sich die Geschäftsbereichsaktien auf die 81-prozentige Beteiligung am Softwarekonzern VMware.

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