Drama in Frankreich

Toter Bub (12) mit Handtuch um den Hals gefunden

Ausland
25.05.2026 07:23
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem Tod eines zwölfjährigen Bubens in Nordfrankreich steht die Stadt Rennes unter Schock: Das Kind wurde am Ufer des Flusses Vilaine entdeckt. Es hatte ein nasses Handtuch fest um den Hals gewickelt. 

Ein Fischer hatte die Polizei alarmiert, nachdem er die Schreie eines Kindes gehört hatte. „Trotz der Bemühungen der Zeugen, die die Leiche entdeckt hatten, konnten die Rettungskräfte das Kind nicht wiederbeleben“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Nahe einer Wohnanlage fand ein großer Polizeieinsatz am Sonntagabend statt.
Nahe einer Wohnanlage fand ein großer Polizeieinsatz am Sonntagabend statt.(Bild: AFP/SEBASTIEN SALOM-GOMIS)

Anwohnerin: „Echter Schock“
Am Sonntagabend waren zahlreiche Polizisten für Ermittlungen zu dem Fall in der Nähe einer Wohnanlage in der Bretange im Einsatz, wie ein AFP-Journalist berichtete. Eine Anrainerin sagte, die Nachricht vom Tod des Knaben sei „ein echter Schock“. „Das ist eine ruhige Gegend, nicht weit vom Zentrum“, führte die Frau aus. „Ich bin nie behelligt worden.“

„Die Umstände, die zu dem Tod führten, müssen noch untersucht werden“, hieß es weiter. Dabei gehöre die „Beteiligung Dritter zu den Hypothesen“.

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