Europol warnt:

Cybercrime immer ausgeklügelter und gezielter

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19.09.2018 07:48
Porträt von krone.at
Von krone.at

Cyber-Attacken werden laut Europol immer gezielter. Verbrecher griffen direkt Firmen und Personen an, heißt es in einem am Dienstag in Den Haag vorgelegten Bericht der europäischen Polizeibehörde zu Entwicklungen der Computerkriminalität. „Cybercrime-Fälle sind zunehmend komplex und ausgeklügelt“, warnte Europol-Direktorin Catherine De Bolle. Die Attacken seien immer schwieriger zu entdecken.

Europol befürchtet auch eine Zunahme der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Internet. Schon jetzt habe das Material ein Ausmaß angenommen, das vor zehn Jahren undenkbar gewesen sei. Ein Grund sei, dass die Zahl der jungen Kinder zunehme, die über Computer oder Smartphone Zugang zum Internet und zu sozialen Netzwerken hätten.

Sexualstraftäter missbrauchten Fotos oder Filme, die Kinder zunächst freiwillig gepostet hätten. Die Täter erpressten die Kinder dann, um weitere Aufnahmen zu bekommen. Die Polizeibehörde befürchtet in diesem Zusammenhang, dass das Live-Streaming von sexuellem Kindesmissbrauch zunehmen wird.

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