Seismograf 2.0

USA setzen Twitter ein, um Erdbeben zu lokalisieren

Web
22.12.2009 11:32
Um möglichst schnell den genauen Ort sowie die verursachten Schäden eines Erdbebens ermitteln zu können, setzt das Geologische Amt der USA jetzt auch auf den Kurznachrichtendienst Twitter. "Die Menschen twittern nach einem Beben", begründete kürzlich der Seismologe Paul Earle die neue Taktik auf einer Tagung in San Francisco.

Es dauert normalerweise immer einige Zeit, bis sich die Wissenschafter nach einem Beben durch die Datenberge der Messstationen gekämpft und ein erstes Bild davon haben, wo das Beben zu spüren war und wo es Schäden gegeben haben könnte.

Wichtige Hinweise dazu könnten auch Tweets liefern. Dazu nutzt das Geologische Amt ein automatisiertes System, dass die Twitter-Meldungen nach Begriffen wie "Earthquake" durchsucht. "Es gibt einem ein paar Hinweise darauf, was bei dem Beben passiert sein könnte", sagt Earle.

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