Fan-Clubs gelöscht

Rom schwärzt Anti-Berlusconi-Postings auf Facebook

Web
16.12.2009 10:41
Die italienische Regierung hat Maßnahmen gegen Facebook-Nutzer ergriffen, die mit dem Berlusconi-Angreifer sympathisieren. Über 500 Gruppen, die den Angriff des mutmaßlich Verwirrten Massimo T. gegen den Premierminister lobten, hatten sich kurz nach der Tat gebildet. Sie wurden von Facebook Italia unter dem Druck der Regierung geschwärzt. "Auf Facebook ist es verboten, gewalttätige Mitteilungen oder Drohungen zu veröffentlichen", erklärte Facebook Italia am Dienstag.

Auch ein Fan-Club des Angreifers mit 70.000 Anhängern, der sich auf Facebook gebildet hatte, wurde verdunkelt. Darin war der seelisch labile Täter zum "Mann des Jahres" und zum "Helden des Anti-Berlusconismus" erkoren waren. "Massimo T - for President", war in einem Posting zu lesen. Die User bedankten sich beim Angreifer oder verlangten, diesen sofort heiligzusprechen.

Innenminister Roberto Maroni kündigte am Dienstag ein Gesetz an, mit dem Websites künftig sofort verdunkelt werden können, wenn sie zu politischer Gewalt aufhetzen. Die Abgeordnete Gabriella Carlucci erklärte, man dürfe nicht mehr zulassen, dass anonyme Botschaften im Internet hinterlassen werden.

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