Mi, 15. August 2018

Unfallfrei und sparsam

18.07.2018 16:52

Tesla Model 3 schafft fahrerlos 1001 Kilometer

Tesla kann momentan positive Schlagzeilen gut gebrauchen, nach Produktionsproblemen, verbalen Ausfällen von Firmenboss Elon Musk, der gerade angeordneten Rückzahlung der Umweltprämie in Deutschland und in Zeiten, da etablierte Hersteller drauf und dran sind, dem Entrepreneur den Rang in Sachen Elektromobilität abzulaufen. Voilà: Hier ist ein Tesla Model 3, der mit 1001 Kilometern einen märchenhaften Reichweitenrekord aufgestellt hat - und das unter Autopilot!

Am Steuer saß zwar jemand, aber das war eine Puppe im Astronautenanzug, die das Fahrzeug glauben machte, es säße tatsächlich ein aufmerksamer Fahrer auf seinem Platz. Warum ein Astronaut? Klar, der soll an Elon Musks Starman erinnern, der in einem Tesla Roadster durch den Weltraum fliegt.

Zunächst war noch ein echter Mensch im Model 3, nämlich Stefan Moeller, Geschäftsführer der Elektroauto-Vermietungnextmove. Der kletterte bei einem Stopp allerdings aus dem Seitenfenster, nachdem er das Model 3 samt Astronaut auf den Weg gebracht hatte.

Was folgte, war eine über 28 Stunden dauernde Fahrt über den Lausitzring mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 35 Stundenkilometern, wobei sich der Tesla an den Bodenmarkierungen orientierte, um die Spur zu halten. Nach 1001 Kilometern war der Akku leer, der durchschnittliche Stromverbrauch betrug 7 kWh/100 km, was nach nextmove-Angaben einem Verbrauch von 0,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer entspricht.

Bei der Gelegenheit startete nextmove weitere Reichweitenfahrten, allerdings mit Menschen aus Fleisch und Blut hinterm Lenkrad: Ein weiterer Tesla Model 3 schaffte 978 Kilometer, ein Tesla Model S 100D kam auf 1128 Kilometer in knapp 30 Stunden.

Die menschlichen Fahrer wurden rechtzeitig abgelöst, der „Astronaut“ hingegen blieb die ganze Zeit an Bord - verbrachte die Nacht aber auf der Rückbank.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl

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