Do, 13. Dezember 2018

BMI zugeknöpft

19.04.2018 09:19

Cyber-Warnung vor Russland: Was tut Österreich?

Das Innenministerium hat sich nach der Warnung der USA und Großbritanniens vor einem russischen Cyberangriff zugeknöpft gegeben. Am Mittwoch hieß es auf eine Anfrage, was Österreich angesichts der angeblichen Bedrohung unternehme, lediglich: „Die österreichischen Sicherheitsbehörden befinden sich in ständigem Austausch mit in- und ausländischen Sicherheitsbehörden - und ebenso mit Betreibern kritischer Infrastrukturunternehmen.“

Eine Zuschreibung von Cyberangriffen sei „sehr schwierig und wird von uns generell nicht vorgenommen“, wurde in einer schriftlichen Antwort an die APA hinzugefügt.

Deutsche ergreifen Abwehrmaßnahmen
Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einem Zeitungsbericht zufolge nach der Warnung Abwehrmaßnahmen ergriffen. Konkrete Vorfälle in Deutschland, bei denen die Vorgehensweise der Angreifer starke Ähnlichkeiten zu den von britischen und US-Diensten geschilderten Methoden aufweisen, seien dem BSI bekannt und würden derzeit analysiert, sagte eine Sprecherin des deutschen Innenministeriums der „Bild“-Zeitung.

Das BSI habe betroffene Institutionen informiert und über das Cyber-Abwehrzentrum „geeignete“ Abwehrmaßnahmen eingeleitet. Das Cyber-Abwehrzentrum führt die Bekämpfung von Cyber-Spionage, Cyber-Ausspähung, Cyber-Terrorismus und Cyber-Crime zusammen, wie es weiter hieß.

Angriffe auf Internet-Infrastruktur beobachtet
Am Montag hatten die USA und Großbritannien Russland vorgeworfen, einen breit angelegten Cyberangriff auszuführen. Der „bösartige“ Angriff richte sich sowohl gegen staatliche als auch private Organisationen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des Nationalen Cybersicherheitszentrums von Großbritannien, der US-Bundespolizei FBI und des US-Heimatschutzministeriums. Auch Privatpersonen seien von den Attacken betroffen.

Russland hat die Anschuldigungen als „grundlos“ zurückgewiesen. „Wir wissen nicht, worauf sich diese neuen Anschuldigungen stützen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Richtung der USA und Großbritanniens.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Millionen-Spiel
Rapid-Wunsch: Magische Nacht für neuen Meilenstein
Fußball International
Wahnsinns-Grätsche
Wöber mit brutaler Rolle im Amsterdam-Thriller
Fußball International
Lustige Tweet-Kampagne
Wiener Polizei warnt Schotten-Fans vor Glühwein!
Fußball International
Digitale Trends
Die besten Smartphones zum Weihnachtsfest
Digitale Trends

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.