Inzwischen ist so gut wie sicher, dass der Galibier gebaut wird. Unter der Haube natürlich das zweistufig kompressoraufgeladene 8-Liter-16-Zylinder-Triebwerk des Veyron.Von den 1.001 PS bleiben deren 800 übrig. Damit schafft der 16C zwar keine 400 km/h, aber 350 km/h sollten machbar sein. Mit an Bord sind Allradantrieb und eigens entwickelte Keramikbremsen.
Das Doppelkupplungsgetriebe des Veyron bekommt der Galibier-Kunde nicht, dafür übernimmt eine konventionelle Achtgang-Wandler-Automatik die Schaltarbeit. Angeblich soll der Galibier auf der Plattform des Bentley Mulsanne aufbauen.
Die Karosserie besteht aus handgefertigten, dunkelblau getönten Karbonbauteilen, deren Gewebestruktur unter Licht durchschimmert. Kotflügel und Türen sind aus poliertem Aluminium. Beide Materialien machen das Auto relativ leicht. Der markentypische Kühlergrill mit den großen runden LED-Scheinwerfern ist dem Veyron wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Seiten spiegeln wie bei der Veyron-Sonderausgabe „Pur Sang“.
Die Armaturentafel ist auf das unbedingt Notwendige reduziert (abgesehen vom Luxus in der Gestaltung) , zwei zentral angeordnete Hauptinstrumente halten auch im Fond sitzende Passagiere über aktuelle Geschwindigkeit und abgerufene Leistung auf dem Laufenden. Die Schweizer Uhrenmanufaktur „Parmigiani“ schuf für den Galibier die herausnehmbare Reverso-Turbillon-Uhr, die sich auch am Handgelenk tragen lässt.
2013 soll es so weit sein. Der Preis dürfte sich im Bereich einer Million Euro bewegen. Ohne Steuer.
„Galibier“ ist nicht nur einer der anspruchsvollsten Alpenpässe der Tour de France, sondern war viertürige Version des legendären Type 57.
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