Nach einem leichten Gewinnrückgang im vergangenen Jahr will der BMW-Konzern 2004 die Früchte seiner Modell-Offensive ernten und einen Rekordgewinn einfahren. "Wir bleiben auf dem Gas, wir werden weiter beschleunigen", sagte Vorstandschef Helmut Panke.
Bei allen drei Konzern-Marken - Rolls-Royce,BMW und Mini - seien für 2004 trotz der schwachen BranchenkonjunkturAbsatzrekorde geplant. Der Gewinn vor Steuern solle überdem Bestwert von 3,3 Milliarden Euro aus dem Jahr 2002 liegen.
Im letzten Jahr noch Gewinn-Rückgang Im vergangenen Jahr war der BMW-Gewinn vor Steuernwegen der Investitionen in neue Modelle wie den 5er, das neue6er-Coupe und den geländegängigen X3 um 2,8 Prozentauf 3,2 Milliarden Euro gesunken. Der Umsatz ging wegen des schwachenDollars um 2,1 Prozent auf 41,5 Milliarden Euro zurück. Währungsbereinigtverzeichnete der Konzern ein Plus von 4,2 Prozent. Für daslaufende Jahr gab Panke wegen der Währungsunsicherheitenkeine Umsatzprognose ab.
Jetzt überall auf Wachstumskurs Der Konzern sei in allen wichtigen Weltregionen -USA, Europa und Asien - auf Wachstumskurs, sagte Panke. "Wir habenin diesem Sinne keine Sorgenkinder." Die USA sind mittlerweileder wichtigste Einzelmarkt für den Konzern. Dies liegt auchdaran, dass der Stammmarkt Deutschland schwächelt. Hier mussteBMW im vergangenen Jahr ein leichtes Absatzminus hinnehmen. "Wirerleben zurzeit allgemein eine Kaufzurückhaltung", sagtePanke. Der Heimatmarkt werde aber weiterhin eine zentrale Rollespielen.
Den Absatz steigerte BMW im vergangenen Jahr um4,5 Prozent auf 1,1 Millionen verkaufte Autos, obwohl die neuenModelle größtenteils erst ab diesem Jahr zur Verfügungstehen. "BMW ist auf dem Weg in eine neue Dimension", sagte FinanzvorstandStefan Krause. Allerdings sei der Konzern nur an profitablem Wachstuminteressiert. Auf dem Weg zu einem Rekordgewinn 2004 sieht sichBMW auch gegen mögliche Währungsrisiken gut abgesichert."Wir haben auch für die Jahre 2004 und 2005 bereits strategischeWährungssicherungen in größerem Umfang vorgenommen",sagte Krause.
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