Jeder kennt sie, jeder bekommt sie und wohl jeder ärgert sich auch über sie: Die Rede ist von Spam-Mails. Mehr als die Hälfte - genauer gesagt 56,74 Prozent - jener Mails kommen übrigens aus den USA, wie der Antiviren-Spezialist Sophos in einer Studie herausgefunden hat.
Das "Dreckige Dutzend" hat das Unternehmen dieRangliste genannt, das mit den USA das Land an die Spitze gesetzthat, aus dem die meisten Spam-Mails ursprünglich stammen.Mit ganzen 56,74 Prozent liegen die Vereinigten Staaten weit vorden nachfolgenden Ländern: Aus Kanada kommen 6,8 Prozent(Platz 2) der Spam-Mails, aus China (und Hong Kong) 6,24 (Platz3).
Europa-Vergleich Nimmt man nur die europäischen Staaten her,so liegen die Niederlande mit 2,13 Prozent an der Spitze (in derweltweiten Liste auf Platz 5), danach folgen Deutschland (Europa:2; Welt: 7), Frankreich (3;8), Großbritannien (4;9) undSpanien (5;12).
Jede zweite E-Mail überflüssig Jede zweite E-Mail sei laut Experten eine Werbungfür Potenzmittel oder andere Produkte und damit praktischMüll. Mehr als sechs Minuten täglich sei der Besitzereines elektronischen Briefkastens im Schnitt damit beschäftigt,seinen Posteingang von Werbung zu befreien, meint Software-ExpertenVolker Roth. Wer dabei nicht vorsichtig ist, kann sich schnelleinen Computer-Virus, einen Wurm oder einen so genannten Dialereinfangen, der sich für teures Geld unbemerkt ins Interneteinwählt.
Spam bald strafbar? In der Pflicht sieht Roth den Gesetzgeber, der dasVerschicken von unverlangten Werbe-E-Mails unter Strafe stellensollte. "Damit werden die Verantwortlichen zumindest in die Illegalitätgedrängt." Roth sieht erste Erfolge im Kampf gegen Spam-Mails."Die immer lauter werdenden Beschwerden haben dazu geführt,dass renommierte Unternehmen sich von dieser Werbemethode verabschiedethaben."
Auch ein Opfer von Spam-Mails? Rechts in derLinkliste findest du Tipps, wie du dich davor schützen kannst.
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