Einen Opel gut finden, ist gar nicht gut fürs Image. Opel ist: Fahrer mit Hut, Wackeldackel oder gehäkelte Toilettenpapierrolle auf der Hutablage, Bremser im Straßenverkehr, Beamte oder ältere Herren am Steuer und vor allem konservativ. Bis 20. März. Denn dann kommt der Opel Astra III – und der ist leider geil.
Auch wenn es im Freundeskreis nicht gut ankommt:Ab sofort kann man auch einen Opel gut finden. Der ach so übermächtigeGolf bekommt endlich richtig Konkurrenz, und das ausgerechnetvon seinem Erzfeind Astra. Der hat zwar nur die III hinter demNamen, während es beim Golf immerhin schon die V ist, abdafür hat er einen großen Schritt weg von der Langweiligkeitgemacht - hin zu einem deutlichen "wow!" angesichts der gelungenenFormen.
Groß, stark, sicher Progressives Design und hohe Fahrdynamik - das sinddie herausragenden Kennzeichen des neuen Opel Astra, der im Märzals Fünftürer sein Verkaufsdebüt gibt. Zu den technischenLeckerbissen des Opel-Bestsellers gehört das adaptive IDSPlus-Fahrwerkssystemmit elektronischer Dämpferregelung, die sonst nur in Fahrzeugender Luxusklasse und in exklusiven Sportwagen zu finden ist. WeitereHighlights sind das ebenfalls erstmals im Kompaktsegment angebotene"mitlenkende" AFL-Scheinwerfersystem mit dynamischem Kurvenlicht,und ein mit 380 Litern ausgesprochen großer Kofferraum.
Besser und billiger als bisher Der neue Astra ist schöner besser und wertvoller(mehr Serienausstattung) als der alte, trotzdem kostet er weniger.So gehören bei einem Einstiegspreis von 16.400 Euro (unverbindlichePreisempfehlung inkl. MWSt.und NoVa) für den FünftürerKopfairbags, aktive Kopfstützen, optische und akustischeGurtwarner, eine verstellbare Lenksäule sowie Zentralverriegelungmit Funkfernbedienung und elektrisch betätigte, heizbareAußenspiegel zum Lieferumfang. Basismotor ist der neue,66 kW/90 PS (Verbrauch 6,3 Liter).
Ganz schön schön Anders als der Opel Signum irritiert der Astra nichtmit ungewöhnlichem Design, stattdessen sieht er einfach gutaus. Herrliche Rundinstrumente, ein zentraler 6,5-Zoll-Bildschirmüber der Mittelkonsole, eine elegante Chromleiste am Heck,Klarglasscheinwerfer im Stil des Peugeot 307 - der Neue ist rundherumgelungen, wenn er auch nicht auf den ersten Blick als Opel zuerkennen ist. Kunststück, so gut haben sie bisher ja nichtausgesehen...
Insgesamt stehen für den Fronttriebler imersten Verkaufsjahr fünf Benzin- und drei Dieselmotoren mit1,4 bis 2,0 Liter Hubraum und einem Leistungsspektrum von 59 bis147 kW (80 bis 200 PS) zur Wahl. Damit erreicht der FünftürerHöchstgeschwindigkeiten von über 230 km/h und Beschleunigungsbestzeitenvon unter acht Sekunden für den Spurt von Null auf Tempo100.
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