Microsofts Vorschlag zufolge sollen europäische Windows-Nutzer künftig mit Hilfe eines Software-Update über das Internet aus einer Liste alternativer Browser wählen und so einen anderen Browser als den hauseigenen Internet Explorer als Standardbrowser einrichten können. Auf Wunsch soll sich der Microsoft-Browser auch komplett deaktivieren lassen.
Dieser Schritt könnte ein Segen für konkurrierende Browser-Anbieter wie Google, die Mozilla-Stiftung und Opera Software sein, deren Beschwerden die Prüfung durch die EU-Kommission veranlasst hatten.
Die europäischen Wettbewerbshüter werfen dem Softwareriesen vor, mit der Kopplung seines Webbrowsers an Windows seine dominante Marktposition unzulässig auszunutzen. Dem Konzern drohen deswegen Auflagen und eine Strafe - wegen Wettbewerbsverstößen wurde dem Konzern von der EU bereits eine Strafe in Höhe von 1,68 Milliarden Euro aufgebrummt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.