Der Betreiber dieses Angebots, der 17-jährige Schüler Michael "Mikeyy" Mooney, gab zu, den Wurm auf den Twitter-Dienst angesetzt zu haben. Neben der Werbung für seinen eigenen Dienst habe er Schwachstellen von Twitter offenkundig machen wollen, die gewaltige Wirkung habe ihn dann aber selbst überrascht, so Mooney.
Weil der von dem Wurm ausgelöste Ansturm auf seine eigene Website den Server überlastete, nahm Mooney diese schließlich vom Netz. Er hoffe nun, dass die Sache keine juristischen Konsequenzen für ihn habe. "Twitter hat bisher seine Anfälligkeit (gegenüber einem Wurm) ignoriert", sagte Mooney. "Daher hoffe ich, dass sie jetzt auch mich ignorieren können."
Die Schadsoftware war so programmiert, dass sie sich selbst vervielfältigte, sobald jemand auf den Link in den manipulierten "Tweets" klickte. Passwörter oder andere persönliche Daten der infizierten Accounts seien nicht gestohlen worden, schrieb Twitter-Mitbegründer Biz Stone in einem Blog-Beitrag. Um den Schaden zu beheben, wurden nahezu 10.000 Mitteilungen gelöscht. "Wir untersuchen noch alle Details, säubern den Dienst und bleiben wachsam", erklärte Stone.
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