Der Einstieg ist ähnlich wie bei der legendären Isetta vorne, wobei die Fahrertür im Unterschied zum Kleinst-BMW nicht zur Seite, sondern nach oben öffnet. Hier muss auch kein Lenkrad mit kompliziertem Mechanismus weggeschwungen werden, der AirPod wird per Joystick gesteuert. In der zwei Meter langen Knutschkugel ist mehr oder weniger Platz für drei Leute, die Rücken an Rücken sitzen.
Antrieb ist ein sogenannter Gasexpansionsmotor, der ähnlich einer Dampfmaschine funktioniert, nur eben nicht mit Dampf, sondern mit Druckluft. Der Kolbenmotor leistet 10 PS und macht das beräderte Luftschiff bis zu 70 km/h schnell. Einziges Abgas ist eiskalte Luft, die aus dem Auspuff strömt.
Eins der größten Probleme ist, dass die Energieausbeute eines Druckluftmotors wesentlich geringer ist als bei einem Verbrennungsmotor. Um die Tanks mit Überdruck zu befüllen, werden außerdem gewaltige Mengen an Energie benötigt. Abgase fallen also letztlich doch an.
Rund 6.000 Euro soll der AirPod kosten. AirFrance will ihn an den Flughäfen von Paris und Amsterdam einsetzen.
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